Archiv für den Monat: Februar 2015

Gute Luft

Als vor ein paar Jahren noch amerikanische Soldaten in Frankfurt/Main stationiert waren, fielen mir öfters große Gruppen von Uniformierten auf, die rund um ihre Kaserne joggten. Ich fand das immer besonders dämlich, lag das Areal doch an einer der am stärksten befahrenen Einfallstraßen. Hier, wo die A66 Frankfurt erreicht, bilden sich regelmäßig lange Staus mit den typischen stinkenden Abgaswolken.

In dieser lebensfeindlichen Umgebung liefen die GI’s ihre Runden um den Block und ich musste immer an das Gelbkreuz-Gas denken, das als chemische Waffe in Kriegen eingesetzt wurde. Nun ja: wenn es keinen Krieg gibt, muss man sich halt mit was anderem schädigen.

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Achill – Geschichte einer Heilung

Wer die Schwachstelle eines Systems mit einem gängigen Begriff umschreiben will, benutzt häufig dafür das Wort „Achillesferse“. Anders ausgedrückt: wenn es überhaupt Probleme gibt, dann an dieser besonderen Stelle.

Was aber macht denn die Achillesferse so interessant, dass sie sich von der Antike bis in beinahe jedes Läuferforum immer wieder und vor allem berechtigterweise so in den Vordergrund spielen kann? Und wie habe ich meine eigenen Probleme mit dieser sehr speziellen Körperregion lösen können?

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Maya – der (un)sichtbare Schleier

Im Hinduismus steht Maya für Wahrnehmungen, die uns hindern, die Welt (oder ihr wirkliches Wesen oder das Göttliche etc.) zu erkennen. Maya umschreibt damit mentale  – nicht leicht erkennbare – Aktivitäten, die uns vom Erleben der Einheit mit Welt/Kosmos/Gott (woran man auch immer als übergeordnete Existenz glaubt) trennen.

Meine Güte, was hat denn das jetzt bloß wieder rmit der Lauferei zu tun?

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