Archiv für den Monat: März 2015

Diagnose: unheilbar

Es gibt eine Situation, vor der wir alle Angst haben. Die uns bis ins Mark erschüttert. Nach der nichts mehr ist wie vorher. Es ist die Diagnose: unheilbar erkrankt. Wer sie bekommt, weiß, dass seine Tage gezählt sind.

Stephen Emmott hat ein Buch geschrieben, in dem kurz und schlüssig dargelegt wird, dass unser Heimatplanet unheilbar erkrankt ist. Weil wir bereits heute über den Punkt hinweg sind, ab dem Hilfe noch wirken könnte. Wer das Buch gelesen hat, ist tief bedrückt. Nicht weil die Fakten und deren Zusammenwirken überraschend sind; das alles haben wir schon mal gehört. Nein: weil sie von ihren Folgen her betrachtet werden. Mich hat das Buch richtig fertig gemacht.

Ich wollte diesen Blogbeitrag als Buchbesprechung verfassen, bin aber schließlich bei einer dringenden Aufforderung zum Handeln gelandet. Warum? Weil ich ein bis ans Naive grenzender Optimist bin, der sich einen kleinen Funken Hoffnung nicht zerstören lässt: die Hoffnung, das Ruder doch noch rumreißen zu können, wenn sich nur genügend Menschen schnellstmöglich dafür einsetzen. Sprechen wir aber erstmal über das Buch…

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Faszi(e)nation Laufen

Wie wäre es, wenn wir wie auf Sprungfedern laufen könnten? So wie das Zebulon, ein Männchen, das zaubern konnte und auf einer Spiralfeder statt auf Beinen durch die Gegend hopste (schon lange her: das ZDF sendete die Kinderserie „Das Zauberkarussell“ ab 1966). Mich hat das kleine Männchen, dessen Kommen sich immer mit einem „Boing“ ankündigte, sehr fasziniert (kein Wunder, ich war damals ja auch ein kleines Männchen). Und vielleicht tut es das ja noch immer, denn ich hänge nach wie vor an der Idee einer Fortbewegung, die eher auf Feder- denn auf Muskelkraft basiert…

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