Archiv für den Monat: August 2015

Der leise Motor

Menschen lieben den Schall. Meistens den angenehmen Schall wie Musik oder Naturgeräusche, seltener liebt auch einer mal den üblicherweise als Lärm bezeichneten Schall, den Laubbläser, Kettensägen, Rasenmäher oder kreischende Motorräder erzeugen.

Störender Lärm entsteht entweder in einem Motor (lateinisch: der Beweger), den man für die zu verrichtende Arbeit braucht, oder bei der Arbeit selbst. Im Fall der Kettensäge hat man beides, was besonders nervig ist.

Welchen Lärm macht eigentlich der Motor einer Läuferin (ich habe so oft in der männlichen Form geschrieben; es wird Zeit, auch mal die weibliche zu verwenden)? Hört man ihn oder was würde ein hochsensibles Mikrofon aufzeichnen, wenn es keine Störgeräusche wie Wind und Umgebungstöne gäbe?

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Stundenlauf

Der Stundenlauf hat ein bisschen was von diesen unsäglichen Wettbewerben „Wer frisst die meisten Hot Dogs?“. Man muss versuchen, so viele wie möglich in einer vorgegebenen Zeit zu schaffen. Nur dass es beim Stundenlauf um die in einer Stunde zurückgelegten Kilometer geht. Man schaut dann, wie weit man gekommen ist, und kann diese Stelle mit jener vergleichen, die man beim Stundenlauf eine Woche später in 60 Minuten erreicht hat. Üblicherweise sollte man dann etwas weiter gekommen sein…

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Kontrastprogramm

Heute ist alles anders:

  • Wir haben 17 statt 27 Grad.
  • Es regnet. Nieselregen bei bedecktem Himmel statt Sonne.
  • Wir laufen zu zweit. Die letzten Läufe war ich allein unterwegs.
  • Wir laufen im Wald.

Im Wald? Den Wald hatte ich in der letzten Zeit gemieden, weil die Waldwege nach wochenlanger Trockenheit so hart geworden sind, dass sich die vielen Steinchen ausschließlich in die Fußsohle eindrücken und nicht mehr in den Weg. Ein flüssiger Lauf stellt sich gar nicht erst ein, wenn man seine Sohle nicht auf dem Altar der Geschwindigkeit opfern mag. Warum also wieder Wald?

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Verpixt Euch!

Die Digital Natives waren gestern. Zugegeben, der Hype um Web 2.0, Industrie 4.0 und Mensch irgendwas.0 war riesig, aber bei hellem Licht betrachtet hat er uns nicht weitergebracht. Zu sehr wurden die Dinge vergröbert, um sie einem Computer (oder – wenn ihr unbedingt wollt – einer todesgeilen Smartwatch) verständlich zu machen und damit steuern zu können. Aber eins nach dem anderen…

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