Archiv für den Monat: Januar 2016

Kalte Füße, warmes Herz

Der Blick aufs Thermometer zeigte heute morgen 6 Grad. Die Bodentemperatur lag wohl bei 3-4 Grad. Zu wenig, um ganz ohne Schuhe zu laufen. Aber mit SoleRunners und den dünnsten Socken drin war auch ein schönes Bodengefühl zu erwarten.

Für zwei Runden á 5 km im nahen Eichwald hatte ich mich mit einem Freund verabredet. Gemütliche Runden zum nebenher Plaudern. Kurze Sätze mit Schnappatmung sollten es nicht werden, und so erzählten wir uns von Gott und der Welt.

Die erste Runde war 3/4 rum, da kam das Gespräch aufs Barfuß-Laufen. Und Peng, da war er wieder, der Floh im Ohr. Und er gab keine Ruhe, bis ich den Entschluss fasste, die zweite Runde ohne Schuhe zu laufen, die SoleRunners in den Händen mitnehmend, falls es doch zu kalt sein würde.

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Auf der Eisbahn

Für 7,- € kommt man in der Hauptsaison als Erwachsener in die Eissporthalle Frankfurt. 9000 m2 spiegelglatte Fläche. Braucht man noch Schlittschuhe, kostet das 4,50 €. Das ist nicht viel Geld, wenn man sich dafür den ganzen Tag lang auf rutschigem Grund vergnügen will.

Heute morgen bekam ich das Vergnügen noch günstiger: es hatte – bei Minusgraden am Boden – von gestern abend an geregnet. Im Verkehrsfunk wurde vor Blitzeis gewarnt.
Und tatsächlich: nur der langsam und vorsichtig auf absolut ebener Fläche aufgesetzte Fuß rutschte nicht weg. Im Vergleich zur Eissporthalle war die glatte Fläche ungleich größer: die gesamte Gegend war spiegelglatt, bis auf die salzstrotzenden Straßen.
In der Eissporthalle lässt man sich auf Kufen über ebenen, waagerechten Boden gleiten; hier waren die ebenen Stellen die Ausnahme, und außerdem hatten alle Wege irgendeine Art von leichter bis mittelschwerer Neigung.

Nur das Hirn eines Vollidioten kann bei diesen Verhältnissen auf die Idee kommen, laufen zu gehen.

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