Archiv für den Monat: Februar 2016

Die Schlammspringer

Nächtliches Bloggertreffen

Die Idee war schon ein paar Wochen alt, als wir uns am Mittwoch, 24.02.2016 gegen 18:00 Uhr trafen. Wir, das sind Sebastian von muehelos-laufen.de und ich – Wolfgang – von haasky.de. Zwei Blogger (meint: Menschen, die pausenlos im Web ihren Senf zu irgendwas geben, die man aber normalerweise nicht zu Gesicht bekommt). Zwei virtuelle Gestalten also, die sich vorgenommen hatten, die Sphären der virtuellen Welt zeitweise zu verlassen und in der realen Welt zusammen zu laufen.

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unschuldig

Das Laufen ist für mich im Laufe der Zeit viel mehr geworden als ein Sport, der mich fit hält. Es ist in vielerlei Hinsicht eine Analogie zum gesamten Leben, weil man dabei immer wieder andere Aspekte und Prinzipien des Seins erkennen kann, genau wie man das ganze Bild schon in einem kleinen Hologramm-Bruchstück sehen kann, wenn man es nur von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachtet.

Heute geht es mir um das Erstarren, wenn wir unsere Erfahrung nicht als sanften Ratgeber benutzen, sondern wie ein Schutzschild zur Verteidigung der Komfortzone vor uns her tragen.  Aufs Laufen komme ich erst am Ende des Beitrags wieder zurück, also Geduld!

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Die Ego-Pumpe

Laufen ist gut. Für fast alles. Für die Gesundheit. Fürs Durchhaltevermögen. Für die Konzentration. Und nicht zuletzt auch fürs Selbstbewusstsein.

Läufer wissen, was sie können. Sie kontrollieren ihre Leistung, messen den Puls und ihre Fitness. Sie messen den Speed, die Strecken, die Höhenmeter und irgendwann sich selbst mit anderen Menschen und sogar mit virtuellen Trainingspartnern.

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Schaukeleffekte

Die Anfänge meines Schaukelns liegen im Dunkeln. Ich vermute, alles begann in einer Kinder-Sicherheitsschaukel, mit Stangen statt Seilen und einem Sitz statt einem Brett. Sicher haben mich meine Eltern in den Sitz verfrachtet und immer wieder sanft angeschubst. Und ganz sicher hat mir das einen riesen Spaß gemacht.

Irgendwann muss ich auf eine normale Schaukel umgestiegen sein. „Gut festhalten“ haben meine Eltern gesagt, wohl wissend, dass sie mir vertrauen müssen, auch wenn sie mit ausgebreiteten Armen um die Schaukel herum standen. Sicher beobachteten sie gespannt, wie ich versuchte, die Schaukel zum Schwingen zu bringen. Natürlich am Anfang mit der nächstliegenden Idee, mit den Füßen gegen den Boden zu schubsen. Bis ich merkte, dass man ja auch durch einfaches Ändern der Körperhaltung den Schwung erhalten und sogar noch verstärken kann. Ohne den Boden zu berühren! Ab da wurde das Leben interessant…

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