Archiv für den Monat: März 2016

Glücksmomente

Was macht mich glücklich beim Laufen?

Wenn ich in der letzten Zeit meine Waldrunden laufe, fällt mir immer wieder auf, dass ich gegen Ende der letzten Runde so ein „Schade!“ Gefühl empfinde, und dabei denke: „Schon vorbei?“.

Ich versuche dann, die letzten 500 Meter noch mal ganz besonders zu genießen, aber irgendwann sind auch die vorbei. Natürlich könnte ich nochmal 5 km dranhängen, aber das würde mich nicht vor dem „Schade! Schon vorbei?“ Gefühl schützen.

Das einzige, was helfen würde, wäre so lange zu laufen, bis ich vor Ermüdung froh bin, dass es die letzten Meter sind, die ich da vor mir habe. Aber dazu fehlt mir an Arbeitstagen die Zeit, denn das müssten dann schon deutlich über 30 km sein, und die kommen nur am Wochenende in Frage.

Was ist es, das mir beim Laufen so viel Spaß macht, dass ich das nahende Ende bedaure? Ich habe einmal ganz genau in mich hinein gefühlt und wurde fündig…

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Wissen für Waldläufer

Wenn wir achtsam im Wald laufen, ahnen wir, von vielen faszinierenden Lebewesen umgeben zu sein. Die größten von ihnen – die Bäume – sehen wir (zumindest oberirdisch) so gut, dass wir dazu neigen, den Rest zu übersehen. In diesem Zusammenhang bekommt das Sprichwort „Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“ eine neue, tiefere Bedeutung. Das Treiben unter der Erdoberfläche bleibt vor unseren Augen versteckt, unabhängig davon, ob es sich um die Vorgänge im Wurzelwerk der Bäume, das Leben der Mikroben oder die komplexen Aktivitäten der Pilze handelt. Nicht, dass man all dies kennen muss, aber eine geballte Ladung neuer Informationen über das Leben im Wald kann die Augen öffnen und für ganz neue, erfüllende Lauferlebnisse sorgen.

Der Förster Peter Wohlleben hat jetzt ein Buch über Bäume geschrieben.

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