4 Tage später, 34 Sekunden schneller

Nachdem ich vor vier Tagen den ersten 2015’er Barfuß-Lauf > 30 km gut überstanden hatte, war mir heute danach, die gleiche Strecke ein bisschen schneller zu laufen. Sicher würden die Füße den etwas härteren Impact genauso gut wegstecken. Heute war es jedoch ein wenig wärmer…

Schneller laufen heißt auch ein bisschen mehr anstrengen und das bedeutet: Mundatmung nutzen. Bis auf die kräftigeren Atemzüge und den leicht höheren Andruck von Ballen und Zehen war kaum ein Unterschied zum Lauf am letzten Sonntag zu spüren. Ich konnte allerdings an einigen Stellen besser mit dem Tempo spielen, weil ich nicht auf Nasenatmung festgelegt war. So habe ich den Auf- und Abgang einer Unterführung zu großen, kräftigen Schritten genutzt. In Höchst – kurz vor der Niddamündung – habe ich auf einem längeren Rasenstück Gas gegeben, um einen Läufer einzuholen, den ich dann an der nachfolgenden Niddabrücke überholt habe. Alles Dinge, die viel Spaß machen, aber schlimmstenfalls bei einem „> 30km Lauf“ vorzeitig Körner verbrauchen, die man gerne für die letzten KM aufgespart hätte. Egal, hauptsache Spaß an der Bewegung.

Auch wenn es auf den letzten Kilometern ziemlich warm und auch anstrengend wurde, es hat trotzdem bis zum Ende des abschließenden Wiesenstücks einen riesen Spaß gemacht. Für die 31,3 KM-Strecke habe ich heute knapp 2:30 Std. gebraucht, also 17:30 Min. weniger als bei dem Nasenatmungslauf vor vier Tagen (pro KM 34 Sekunden weniger). Mit einem Schnitt von 4:47,5 Min / KM kommt man beim Marathon bei ca. 3:22 ins Ziel, was im Vergleich zu den knapp 4 Stunden vom letzten Jahr schon ziemlich gut wäre.

Sohlenmäßig bin ich nach dem heutigen Tag nach wie vor ohne Sorge, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, damit es am 25.10. nicht zu kalt für barfuß ist.