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Lesestunde im Wald

Es ist kalt geworden. Nicht extrem, nein. Nur so kalt, dass ich beim Laufen Handschuhe trage. Und Fußschuhe. Fußschuhe klingt doof, nicht wahr? Aber wer wie ich die ganze helle Jahreszeit durch ohne Schuhe gelaufen ist, findet auch doof, dass es jetzt zu kalt für barfuß geworden ist. Und deshalb ziehe ich Handschuhe und Fußschuhe an. Als Barfüßler kann ich natürlich nicht in normalen Schuhen laufen, das käme mir gar nicht in den Sinn. Ich laufe in Sole Runners, die eine Sohle von nur 1,5mm Dicke haben, sich aber sonst eher anfühlen wie Handschuhe. Deshalb Fußschuhe, also Handschuhe für die Füße.

Wenn ich schon solche Abstriche vom Barfußlaufen machen muss, dann möchte ich zur Entschädigung aber so laufen, dass sich mein Fuß trotzdem weiterentwickeln kann. So wie heute, als er im Wald das Lesen gelernt hat.

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nang belba!

Schon als kleines Kind konnte ich es nicht ausstehen, etwas nicht selbst zu können.
Ob es das Laufen war oder das Füttern der Enten, immer wollte ich auch können, was ich bei anderen gesehen hatte.

laufenNicht  immer entsprach das Ergebnis meinen Erwartungen, vieles konnten meine Eltern einfach noch sehr lange besser.

entenbrot_essenAm wichtigsten war mir immer ein kleines Erfolgserlebnis am Beginn meiner Bemühungen als Beweis der grundsätzlichen Machbarkeit. Der Rest durfte sich dann entwickeln.

Das Selberkönnenwollen hab ich auch gerne kommuniziert: als ich sprechen lernte, habe ich ziemlich oft „nang belba!“ gerufen, was nichts anderes heißt als „Wolfgang selber!“ oder einfach: „Lasst mich das selbst machen, ich traue es mir schon zu!“.

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