Schlagwort-Archive: Fahrtspiel

Emily

Laufen mal anders – oder: wir haben wieder einen Hund.

Fast ein Jahr ist es her, dass uns Fredy Sonnenschein verlassen hat. Ausgerechnet am Tag des Frankfurt Marathon 2015 hat er uns in einem für Hunde recht hohen Alter verlassen, nachdem er nur ein Jahr bei uns war. Wir waren so traurig, dass wir nicht überstürzt einen Nachfolger suchten. Jetzt – nach fast einem Jahr – gibt es den Nachfolger…

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Auf der Eisbahn

Für 7,- € kommt man in der Hauptsaison als Erwachsener in die Eissporthalle Frankfurt. 9000 m2 spiegelglatte Fläche. Braucht man noch Schlittschuhe, kostet das 4,50 €. Das ist nicht viel Geld, wenn man sich dafür den ganzen Tag lang auf rutschigem Grund vergnügen will.

Heute morgen bekam ich das Vergnügen noch günstiger: es hatte – bei Minusgraden am Boden – von gestern abend an geregnet. Im Verkehrsfunk wurde vor Blitzeis gewarnt.
Und tatsächlich: nur der langsam und vorsichtig auf absolut ebener Fläche aufgesetzte Fuß rutschte nicht weg. Im Vergleich zur Eissporthalle war die glatte Fläche ungleich größer: die gesamte Gegend war spiegelglatt, bis auf die salzstrotzenden Straßen.
In der Eissporthalle lässt man sich auf Kufen über ebenen, waagerechten Boden gleiten; hier waren die ebenen Stellen die Ausnahme, und außerdem hatten alle Wege irgendeine Art von leichter bis mittelschwerer Neigung.

Nur das Hirn eines Vollidioten kann bei diesen Verhältnissen auf die Idee kommen, laufen zu gehen.

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Gute Luft

Als vor ein paar Jahren noch amerikanische Soldaten in Frankfurt/Main stationiert waren, fielen mir öfters große Gruppen von Uniformierten auf, die rund um ihre Kaserne joggten. Ich fand das immer besonders dämlich, lag das Areal doch an einer der am stärksten befahrenen Einfallstraßen. Hier, wo die A66 Frankfurt erreicht, bilden sich regelmäßig lange Staus mit den typischen stinkenden Abgaswolken.

In dieser lebensfeindlichen Umgebung liefen die GI’s ihre Runden um den Block und ich musste immer an das Gelbkreuz-Gas denken, das als chemische Waffe in Kriegen eingesetzt wurde. Nun ja: wenn es keinen Krieg gibt, muss man sich halt mit was anderem schädigen.

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