Schlagwort-Archive: Kälte

Salzstreuer im Einsatz

Autsch!

Wer ein Labor betreibt und darin gewisse Experimente vornimmt, ist gut beraten, deren Risiko sorgfältig zu kalkulieren, damit im Problemfall kein größerer Schaden eintritt.

In meinen letzten Beiträgen zum Thema „Laufen bei Kälte“ habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, mich immer weiter in die tiefen Temperaturen vorzuwagen. Bei meinem ca. einstündigen Lauf am Neujahrstag bei -5 Grad sah es so aus, als würde ich die Grenze ein weiteres Mal verschieben können, bis…

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kalt?

Es ist ein eigenartiges Glück, das mich befallen hat, seitdem ich keine Angst mehr vor kaltem Boden habe, wenn ich mit nackten Füßen laufe. Es ist nicht übertrieben, wenn ich behaupte, mein ganzes Laufen wäre ein anderes geworden.

Ich kann es nicht erklären. Vielleicht hilft es, wenn ich es mit etwas anderem vergleiche:

Ich komme mir vor wie ein Snowboarder, der durch den Schnee eine weite Wanderung auf einen hohen Berg gemacht hat. Die Natur, der Ausblick, die Luft, das war alles schon die ganze Zeit lang richtig toll. Aber irgendwie war der Anstieg immer auch ein wenig anstrengend. Immer. Auch wenn der Lohn der Anstrengung immer größer war als die Mühe. Und immer war da der ferne Gipfel mit seinen sanft abfallenden Hängen, fast wie eine riesige Düne in der Wüste. Und da war das große Versprechen: „Wenn du oben bist, stell dich nur noch auf dein Brett und gleite ohne jede Mühe ins Tal.“

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Innere Wärme

Seit ich barfuß unterwegs bin, schaue ich immer etwas neidisch auf die Tiere, die das ganze Jahr ohne Schuhe unterwegs sind. Mir ist das in der kalten Jahreszeit noch nicht gelungen, ohne dass ich Angst um meine Füße hatte.

Wie ich in diesem Blog schon in mehreren Beiträgen geschrieben habe, finde ich das bei Kälte immer mehr schwindende Gefühl beängstigend, denn ich hatte immer den Eindruck, dass die äußeren Strukturen durch die Kälte zerstört werden könnten, wenn erst der Fuß komplett taub geworden ist.

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Kalte Füße, warmes Herz

Der Blick aufs Thermometer zeigte heute morgen 6 Grad. Die Bodentemperatur lag wohl bei 3-4 Grad. Zu wenig, um ganz ohne Schuhe zu laufen. Aber mit SoleRunners und den dünnsten Socken drin war auch ein schönes Bodengefühl zu erwarten.

Für zwei Runden á 5 km im nahen Eichwald hatte ich mich mit einem Freund verabredet. Gemütliche Runden zum nebenher Plaudern. Kurze Sätze mit Schnappatmung sollten es nicht werden, und so erzählten wir uns von Gott und der Welt.

Die erste Runde war 3/4 rum, da kam das Gespräch aufs Barfuß-Laufen. Und Peng, da war er wieder, der Floh im Ohr. Und er gab keine Ruhe, bis ich den Entschluss fasste, die zweite Runde ohne Schuhe zu laufen, die SoleRunners in den Händen mitnehmend, falls es doch zu kalt sein würde.

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Auf der Eisbahn

Für 7,- € kommt man in der Hauptsaison als Erwachsener in die Eissporthalle Frankfurt. 9000 m2 spiegelglatte Fläche. Braucht man noch Schlittschuhe, kostet das 4,50 €. Das ist nicht viel Geld, wenn man sich dafür den ganzen Tag lang auf rutschigem Grund vergnügen will.

Heute morgen bekam ich das Vergnügen noch günstiger: es hatte – bei Minusgraden am Boden – von gestern abend an geregnet. Im Verkehrsfunk wurde vor Blitzeis gewarnt.
Und tatsächlich: nur der langsam und vorsichtig auf absolut ebener Fläche aufgesetzte Fuß rutschte nicht weg. Im Vergleich zur Eissporthalle war die glatte Fläche ungleich größer: die gesamte Gegend war spiegelglatt, bis auf die salzstrotzenden Straßen.
In der Eissporthalle lässt man sich auf Kufen über ebenen, waagerechten Boden gleiten; hier waren die ebenen Stellen die Ausnahme, und außerdem hatten alle Wege irgendeine Art von leichter bis mittelschwerer Neigung.

Nur das Hirn eines Vollidioten kann bei diesen Verhältnissen auf die Idee kommen, laufen zu gehen.

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Osterwetter

Sturm Niklas hatte in den Tagen vor Ostern für scheußliches Wetter gesorgt. Kälte, Nässe und ein unangenehm scharfer Wind machten den Aufenthalt im Freien zu einem spaßbefreiten Erlebnis. Pünktlich zu Ostern wurde das Wetter zwar besser: Karfreitag und Ostersonntag waren richtig schöne Tage; kalt war es in den Morgenstunden aber noch immer. Am heutigen Ostermontag früh habe ich mich dann entschieden, trotz der sehr bescheidenen 4 Grad Außentemperatur die Schuhe wegzulassen.

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