Schlagwort-Archive: Nässe

Salzstreuer im Einsatz

Autsch!

Wer ein Labor betreibt und darin gewisse Experimente vornimmt, ist gut beraten, deren Risiko sorgfältig zu kalkulieren, damit im Problemfall kein größerer Schaden eintritt.

In meinen letzten Beiträgen zum Thema „Laufen bei Kälte“ habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, mich immer weiter in die tiefen Temperaturen vorzuwagen. Bei meinem ca. einstündigen Lauf am Neujahrstag bei -5 Grad sah es so aus, als würde ich die Grenze ein weiteres Mal verschieben können, bis…

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Regenwald

Michael Sandler, der US-amerikanische Barfuß-Läufer, bekennt in seinem Buch „Barefoot Running“, dass er es liebt, wenn ihm der Matsch durch die Zehen quilt.

Ich hatte damit immer meine Schwierigkeiten, denn in meinem Laufrevier gibt es keinen Matsch, der nicht kleinere oder größere Steine verbirgt. Einfach so in ein Schlammloch treten verbiete ich mir daher genauso wie das eigentlich lustvolle „in die Pfütze tappen“, denn auch am Grund von Pfützen liegt manchmal scharfkantiges Zeug, auf das man niemals barfuß treten möchte.

Heute war es unmöglich, Matsch und Pfützen zu vermeiden. Wir wurden zwar von den schlimmsten Auswüchsen der heftigen Regenfälle verschont, die zur Zeit unser Land überziehen, aber für eine komplette Durchwässerung meines Waldes hat es gereicht.

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Die Ego-Pumpe

Laufen ist gut. Für fast alles. Für die Gesundheit. Fürs Durchhaltevermögen. Für die Konzentration. Und nicht zuletzt auch fürs Selbstbewusstsein.

Läufer wissen, was sie können. Sie kontrollieren ihre Leistung, messen den Puls und ihre Fitness. Sie messen den Speed, die Strecken, die Höhenmeter und irgendwann sich selbst mit anderen Menschen und sogar mit virtuellen Trainingspartnern.

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Eins mit der Welt

Heerscharen von Meditierenden streben diesen seligen Zustand an: die Einheit mit der Welt, besser mit dem ganzen Universum, oder gleich mit dem höchsten Wesen. Heute weiß man – der Hirnforschung sei dank – dass diese Wahrnehmung keine Einbildung ist (das war den Meditierenden aber schon immer egal) und was das Besondere an diesem Zustand ist. Das macht ihn nicht schlechter, schon gar nicht wird er dadurch entzaubert. Vielleicht aber steht schon die Pharma-Industrie in den Startlöchern, um den Willigen die Erleuchtung per Pille ins Hirn zu drücken, wer weiß?

Wir Läufer erleben auch ohne pharmakologische Unterstützung manchmal so was wie „Erleuchtung light“ (klingt fast wie „Weißer Schimmel“, nicht wahr?), wenn wir uns mühelos bewegen. Und wir Barfuß-Läufer setzen noch eins drauf…

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Wieder barfuß – jippiiieh!

Ein Winter mit 15 Grad (plus!) im Januar. In Deutschland – Hessen – Vordertaunus. Ich treibe zwar schon seit über einem halben Jahrhundert mein Unwesen auf dem Planeten, aber an sowas kann und will ich mich nicht erinnern.

Ein Januar mit trockener Kälte und alles unter einer friedlichen, weißen, schützenden Schneedecke wäre mir am liebsten. Aber was bleibt mir übrig? Ich nehme es wie es kommt und freue mich über einen geschenkten Barfuß-Lauftag.

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Ich, der Leguan

Heiligabend ist neben dem eigenen Geburtstag der zweite Tag der Wahrheit im Jahresverlauf: man erkennt an der Wahl der Geschenke, wie gut einen andere kennen. Da ich sicher niemals auf die Idee gekommen wäre, mir so etwas perverses wie Laufsocken (nicht Strümpfe, sondern Socken, auf denen man – ohne Schuhe drüberzuziehen – läuft) zu kaufen, konnte ich auch niemandem einen solchen Tipp gegeben haben. Trotzdem lagen ein paar Leguanos auf dem Gabentisch. Hm, dachte ich, warum nicht? Ich bin ja doch immer auf der Suche nach „so viel barfuß wie möglich, auch wenns wegen der Witterung nicht ganz ohne irgendwas am Fuß klappt“.

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41.195 – 10 – 2

Drei Zahlen, die mir heute viel bedeuten.

Die erste kennen alle Marathonis. Es ist exakt die Marathondistanz  (minus 1.000) in Metern. Und genau soweit bin ich gestern gelaufen. In 4:15 Std. Barfuß. kein Wettkampf, nur Training.

Die zweite war der Geldbetrag in Euro, den ich für den Fall mitgenommen hatte, dass etwas schiefgeht.

Die dritte, das ist Tag 2, der heutige Tag. Jener Tag, an dem ich beurteilen kann, wie gut ich den gestrigen überstanden habe. Aber alles der Reihe nach…

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Kneipp’sche Pediküre

Ich will mir nicht nachsagen lassen, ein Schönwetter-Läufer zu sein. Nein, auch im Regen macht das Laufen Spaß, hauptsache, die Brille wird nicht vollgeregnet. Aber wozu gibts denn Schirmmützen?

Gesagt, getan: Schirmmütze aufgesetzt und im Regen losgetrabt. Den Anfang der Strecke machten einige hundert Meter auf der Wiese, dann ging’s in den Wald über Wurzeln und Bucheckern, dann wieder über Wiesen und schließlich bin ich dann mehrere Kilometer auf Feldwegen gelaufen. Alles natürlich barfuß. Und alles auf nassem Boden…

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