Schlagwort-Archive: Spaß

Glücksmomente

Was macht mich glücklich beim Laufen?

Wenn ich in der letzten Zeit meine Waldrunden laufe, fällt mir immer wieder auf, dass ich gegen Ende der letzten Runde so ein „Schade!“ Gefühl empfinde, und dabei denke: „Schon vorbei?“.

Ich versuche dann, die letzten 500 Meter noch mal ganz besonders zu genießen, aber irgendwann sind auch die vorbei. Natürlich könnte ich nochmal 5 km dranhängen, aber das würde mich nicht vor dem „Schade! Schon vorbei?“ Gefühl schützen.

Das einzige, was helfen würde, wäre so lange zu laufen, bis ich vor Ermüdung froh bin, dass es die letzten Meter sind, die ich da vor mir habe. Aber dazu fehlt mir an Arbeitstagen die Zeit, denn das müssten dann schon deutlich über 30 km sein, und die kommen nur am Wochenende in Frage.

Was ist es, das mir beim Laufen so viel Spaß macht, dass ich das nahende Ende bedaure? Ich habe einmal ganz genau in mich hinein gefühlt und wurde fündig…

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Die Schlammspringer

Nächtliches Bloggertreffen

Die Idee war schon ein paar Wochen alt, als wir uns am Mittwoch, 24.02.2016 gegen 18:00 Uhr trafen. Wir, das sind Sebastian von muehelos-laufen.de und ich – Wolfgang – von haasky.de. Zwei Blogger (meint: Menschen, die pausenlos im Web ihren Senf zu irgendwas geben, die man aber normalerweise nicht zu Gesicht bekommt). Zwei virtuelle Gestalten also, die sich vorgenommen hatten, die Sphären der virtuellen Welt zeitweise zu verlassen und in der realen Welt zusammen zu laufen.

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Auf der Eisbahn

Für 7,- € kommt man in der Hauptsaison als Erwachsener in die Eissporthalle Frankfurt. 9000 m2 spiegelglatte Fläche. Braucht man noch Schlittschuhe, kostet das 4,50 €. Das ist nicht viel Geld, wenn man sich dafür den ganzen Tag lang auf rutschigem Grund vergnügen will.

Heute morgen bekam ich das Vergnügen noch günstiger: es hatte – bei Minusgraden am Boden – von gestern abend an geregnet. Im Verkehrsfunk wurde vor Blitzeis gewarnt.
Und tatsächlich: nur der langsam und vorsichtig auf absolut ebener Fläche aufgesetzte Fuß rutschte nicht weg. Im Vergleich zur Eissporthalle war die glatte Fläche ungleich größer: die gesamte Gegend war spiegelglatt, bis auf die salzstrotzenden Straßen.
In der Eissporthalle lässt man sich auf Kufen über ebenen, waagerechten Boden gleiten; hier waren die ebenen Stellen die Ausnahme, und außerdem hatten alle Wege irgendeine Art von leichter bis mittelschwerer Neigung.

Nur das Hirn eines Vollidioten kann bei diesen Verhältnissen auf die Idee kommen, laufen zu gehen.

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Verpixt Euch!

Die Digital Natives waren gestern. Zugegeben, der Hype um Web 2.0, Industrie 4.0 und Mensch irgendwas.0 war riesig, aber bei hellem Licht betrachtet hat er uns nicht weitergebracht. Zu sehr wurden die Dinge vergröbert, um sie einem Computer (oder – wenn ihr unbedingt wollt – einer todesgeilen Smartwatch) verständlich zu machen und damit steuern zu können. Aber eins nach dem anderen…

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Aufgabenverteilung

Schon die kleinsten Lebewesen organisieren ihre Aufgaben arbeitsteilig. Ein Einzeller erledigt die Fortbewegung mit anderen Strukturen als die Verdauung. Je größer und komplexer ein Organismus wird, umso wichtiger ist eine gut aufeinander abgestimmte Verteilung der Aufgaben. Das trifft insbesondere auf Organismen zu, die komplexe mechanische Aufgaben mittels Muskel-bewegter Gliedmaßen erledigen. Die mögliche Varianz der Umsetzung ist oft erheblich:

  • Ich schreibe mit zwei Fingern am Rechner, andere setzen alle 10 ein.
  • Manche Menschen können auf Händen laufen, ich nehme dafür die Füße.

Schaut man sich eine Reihe von Läufern an, merkt man erst, wie sehr die Aufgabenverteilung bei der Laufbewegung von Mensch zu Mensch variiert. Manche laufen nur „aus den Beinen raus“, andere schwingen die Arme in höchst unterschiedlicher Weise. Jeder läuft anders, und die optimale Laufbewegung ist etwas sehr subjektives. Dennoch sollte man sich mal ansehen, wie eine grobe (und gerechte) Aufgabenverteilung aussehen sollte.

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